Tradition ín der vierten Generation
Das Stammhaus Saath Gegründet wurde das Bestattungsunternehmen ursprünglich von meinem Ururgroßvater Friedrich Saath in Oberteich / Ostpreußen. Weitergeführt wurde es dann von meinem Urgroßvater Karl Saath. Mein Großvater Bruno Saath lernte bei ihm, seinem Vater, das Schreiner- und Bestatterhandwerk.
Dann kam der Krieg und alles wurde anders als gedacht.
Nach dem Krieg (der Gefangenschaft) gehörte die ursprüngliche Heimat meines Opas nicht mehr zu ihm, oder er nicht mehr zu ihr.
So verschlug es ihn nach Marl, wo er meine Oma, Johanna Hallbauer geb. Kuntzsch, deren Mann im Krieg geblieben war, kennenlernte und später heiratete.
Die beiden bauten dann auf der Kampstraße 15, gegenüber dem Elternhaus meiner Oma, ihr neues Heim, mit einer Schreinerwerkstatt und im unteren Teil des Hauses dem Lebensmittelladen meiner Oma.
1954 dann eröffneten sie wieder ein Bestattungsinstitut, das die beiden mit Hilfe von meiner lieben Tante (Opas Schwester Elli + 1976) führten.
Bis auf eine kleine, erst gewollte, dann doch nicht mehr akzeptable Rentenpause, Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre, führten meine Großeltern ihre Firma bis zu ihrem Tod.

Oma, sowie Opa wurden von uns, Ihrer Familie, zur letzten Ruhe gekleidet und gebettet. Wir alle haben auf unsere eigene Art von ihnen Abschied genommen, bevor wir den Sarg schlossen.

Nach dem Tode meines lieben Opas leitete meine Tante Angelika das Beerdigungsinstitut, ich kümmerte mich um die Abwicklung der Trauerfälle.
Zum 1. August 2002 habe ich die Firma dann komplett übernommen und leite diese im Sinne meiner Großeltern weiter.

Ihre

Petra Hallbauer-Gehron
Der erste Überführungswagen
In memoriam
Johanna Saath geb.Kuntzsch verw. Hallbauer 1917-2001
Bruno Saath 1918-2002
25 Jahre Bestattungen Saath in Marl, im November 1979