Tote lag im falschen Sarg PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 09. Januar 2014 um 08:31 Uhr

Wie man es heute Morgen, 9. Januar 2014, aus der Marler Zeitung entnehmen kann, soll ein Bestatter aus Marl einen teuren Sarg verkauft haben, aber dann zur Einäscherung einen minderwertigeren Weichholzsarg verbracht haben.

 

Bericht der Marler Zeitung

 

Wir möchten hier ausdrücklich betonen, dass dieser Vorfall und diese Klage nicht unser Unternehmen betrifft.

 

Ob an den Vorwürfen wirklich etwas Wahres ist, entzieht sich unserem Wissen, das Verfahren scheint "Im Zweifelsfall für den Angeklagten" entschieden worden zu sein.

 

Aktuelle Gespräche mit Kunden unseres Hauses haben uns motiviert hier nochmals darauf hinzuweisen, dass Vetrauen zwar gut, Kontrolle aber immer ein guter Weg ist.

Bestattungsunternehmen sind Dienstleistungsunternehmen mit wirtschaftlichen Zielen. Es geht hier nicht darum, dass Särge vertauscht werden, sondern es geht auch darum, dass oftmals die gewünschten Dienstleistungen nicht kontrolliert werden.

Z.B. das Kleiden in eigene Kleidung und dann soll der Sarg geschlossen werden, weil man den lieben Angehörigen ja so in Erinnerung halten will...

 

Hat die / der Verstorbene jetzt wirklich ihre/seine Kleidung an?

Wir empfehlen ausdrücklich die Abschiednahme am offenen Sarg und würden uns wünschen, wenn dieser Weg wieder häufiger begangen wird.

 

Der falsche Sarg, der zum Krematorium gebracht wird, ist schwer zu kontrollieren. Es ist aber in fast allen Krematorien möglich, bei der Einäscherung dabei zu sein, also den Weg des Sarges zu verfolgen, bis er wirklich eingeäschert wird.

Ob dieser Weg zu empfehlen ist, ist allerdings ein anderer Punkt. Die Möglichkeit besteht aber - sprechen Sie mit dem Bestatter Ihres Vertrauens.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Januar 2014 um 09:04 Uhr